Einsatzszenario 2: „Ich als Lehrkraft möchte ein Thema übersichtlich und/ oder visuell vereinfacht in einer ConceptMap darstellen.“

ConceptMaps dienen zur visuellen Darstellung von Begriffen, aber auch zur Strukturierung von Begriffsinhalten (vgl. Zendler 2018, S. 27).

Visualisierungen können das Lernen unterstützen durch kommunizierende, veranschaulichende und wissensgenerierende Funktionen (vgl. Gretsch & Holzäpfel 2016, S. 15). Außerdem können Visualisierungen bei Strukturierungen von Begriffen dienlich sein, weswegen sich eine ConceptMap für eine Darstellung eines Themas eignet (vgl. ebd.).

Funktionen

Abbildung 1: Beispiel einer ConceptMap

Themen können in einer ConceptMap übersichtlich dargestellt werden. Im Beispiel links ist eine ConceptMap zum Thema „Heteronormativität“ (vgl. Cetin & Grigowski 2016).

Folgende Funktionen können zur Übersicht beitragen:

  • Pfeile: Die Pfeile dienen als Beziehungspfeile. Damit können die einzelnen Begriffe in eine Beziehung zueinander gesetzt werden. Die Richtung der Pfeile gibt an, wie die Beziehung ausgerichtet ist.
  • Linien/Striche: Die Linen sind Beziehungslinien. Sie unterstreichen die Beziehungen/ Verbindungen einzelner Begriffe. Die Beziehungslinien können beschriftet werden zur Konkretisierung der Beziehung.
  • Farben: Die farbliche Gestaltung kann die Strukturierung unterstützen, da Begriffe innerhalb einer Gruppe farblich markiert werden können.

Literaturangaben

  • Cetin, Zülfukar; Grigowski, Zita (2016): Einheit und Differenz: Sexuelle und geschlechtliche Identitäten zwischen Einschlüssen und Ausschlüssen. In: Genkova, Petia; Ringeisen, Tobias (Hrsg.): Handbuch Diversity Kompetenz. Band 2: Gegenstandsbereiche. Wiesbaden: Springer, S. 343-359.
  • Gretsch, Petra; Holzfäpfel, Lars (2016): Lernen mit Visualisierungen. Erkenntnisse aus der Forschung und deren Implikationen für die Fachdidaktik. Münster: Waxmann.
  • Zendler, Andreas (2018): Unterrichtsmethoden für MINT-Fächer. Bausteine für die Verbesserung von Lernwirksamkeit und Unterrichtsqualität. Wiesbaden: Springer.

Medienverwendungsnachweis

  • Abbildung 1: selbst erstellte ConceptMap von Frieda Klaus

Angaben zum Autor/ zur Autorin

Frieda Klaus ist Studentin im Seminar “Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung I” an der Universität Bremen und hat im Rahmen ihrer Seminararbeit diese Informationen zusammengetragen bzw. selbst erstellt.

Kontaktdaten

Frieda Klaus
Universität Bremen
frieda1@uni-bremen.de